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Entspannung

  

  

 

"Suche in stürmischen Zeiten nach Ruhe. Nur ein ruhendes Gewässer wird wieder klar."

Tibetanisches Sprichwort

Burnout - wenn nichts mehr geht.

Burnout, auf einmal ist der Ofen aus. Man fühlt sich erschöpft, traurig, ausgebrannt - obwohl man vorher mit Feuereifer bei der Sache war. Jetzt zählt nur noch eines: Etwas muss sich ändern.

Burnout. Zu lange schlecht geschlafen, zu lange tatenlos zugesehen, wie das Herz rast, der Blutdruck entgleist, die Infektionskrankheiten sich häufen. Zu viele Termine mit Freunden abgesagt, Erholungschancen ausgeschlagen, zu wenig auf die eigenen Bedürfnisse gehört. Da springt kein Funke mehr über, das System nimmt sich vom Netz. Und was von "Feuer und Flamme" bleibt, ist am Ende nur ein Häuflein Asche und Elend.

Burnout ist eine proszesshafte Erkrankung, er schleicht sich von hinten an. Gerade wer sich einsetzt und beweisen will, vernachlässigt irgendwann die eigenen Bedürfnisse - ein Konflikt entsteht, der sich anfangs noch gut verdrängen lässt. "Muss nur noch kurz die Welt retten, danach flieg ich zu dir. Noch 148 Mails checken...", heißt es in einem Song des deutschen Liedermachers Tim Bendzko. Wenn trotz größtem Einsatz jedoch ständig neue Mails dazukommen, dann mutiert die Person, zu der man eigentlich fliegen wollte, zu einer weiteren lästigen Aufgabe, die einen nur am Arbeiten hindert - die alten Werte gelten nicht mehr.

Innere Leere und Depression

Wer jetzt kritisiert wird, fühlt sich als "Weltretter" unverstanden und reagiert mit Rückzug. Das soziale Umfeld bricht weg, die Anzahl der Mails scheint, wie im Lied, in kürzester Zeit auf sagenhafte "148713" anzuwachsen. Ein riesiger Berg, auch in noch so vielen einsamen Überstunden einfach nicht meht zu bewältigen. Was folgt, sind innere Leere, völlige Erschöpfung und Depression. Burnout. Das ist mehr als die eigene Koketterie mit den Grenzen der eigenen Leistungsfähigkeit, die von vielen Geistesarbeitern nicht ohne eine Spur von heimlichen Stolz gepflegt wird. Zumal ein Burnout schon lange kein Privileg ehrgeiziger Hochleistungsträger mehr ist. Verkäufer, Lehrer, Hausfrauen, Hartz-IV-Empfänger, Rentner, die Angehörigen pflegender Berufe, Lehrlinge, Studenten - sie alle können einem Dauerstress aufgesetzt sein, der keine Erholungspausen mehr zulässt.

  

Familiäre Probleme, ungewisse Zukunftsaussichten, zu hohe Anforderungen bei der Arbeit und finanzielle Zwänge können dazu beitragen, dass man sich ohnmächtig und ausgeliefert fühlt. Gibt es Signale für einen Burnout? Schlafstörungen, die Neigung zum Grübeln, Gereiztheit und Erschöpfung - wenn diese Symptome länger als zwei Wochen andauern, sollte man sich Gedanken machen, sagen viele Mediziner. Wer zu diesem Zeitpunkt Maßnahmen ergreift, indem er beispielsweise Entspannungstechniken wie Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen erlernt, kann mit der Situation fertig werden.

Raus aus dem Teufelskreis

Hilfreich ist alles, was stark macht: Zunächst erst mal raus aus dem Teufelskreis, ausruhen, zu Kräften kommen. Womit hattte ich zuletzt Spaß? Was verschafft mir Erfolgserlebnisse? Welche Aktivitäten (Reaktiv Walking) liefern mir einen Ausgleich zum Dauerstress? Welche Entspannunsmethode ist die beste für mich? Anhand dieser Fragen lässt sich die Work-Life-Balance häufig wieder ins Lot rücken.

Damit es nicht zu Burnout kommt:

- Zeit einteilen. Das richtige Zeitmanagement hilft dabei, sich nicht zu verzetteln, sondern auf die wesentlichen Aufgaben zu konzentrieren. So gewinnt man Zeit für Erholung und die Möglichkeit, neue Energie zu tanken.

- Stessventile finden. Der eine braucht Entspannung, der andere muss sich auspowern, um sich abzureagieren. Doch ob Autogenes Training oder Reaktiv Walking - wichtig ist, dass man den Ausgleich regelmäsig sucht.

- Loslassen lernen. Freiräume und Auszeiten gehören ebenso zum Leben wie die Arbeitszeit und sollten wie wichtige Termine mit eingeplant werden, um eine Work-Life-Balance zu erhalten.

- Nein sagen. Nicht alle Arbeiten, die einem auf den Schreibtisch gehäuft werden, muss man auch wirklich annehmen. Die realistische Einschätzung von dem, was zu schaffen ist, zeugt oft von mehr Kompetenz.

  Hier anmelden:

Kurse für Autogenes Training

Kurse Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen

 

 

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    Klaus Hübsch Abnehmcoach - Personal Training - Gesundheitsmanager

Institut für Gesundheit und Viatlität

  95448 Bayreuth, Tel. 0921/9900687, FAX 0921/9900690, Email info@pro-gesundleben.de, Homepage www.pro-gesundleben.de